Es ist Samstag,
die Woche geschafft.
Du schaust aus dem Fenster
Frühling.
Packst Rucksack und Wanderschuhe ein
und begibst dich in die Schönheit der Natur.
Flucht von hektischen Menschen und Autolärm.
Ganz einfach, die Stille genießen,
auf dich einwirken zu lassen.
Luft, die nach Tannennadeln riecht einzuatmen.
Dich ins Gras legen umgeben von: Feldstiefmütterchen, Gänseblumen, Löwenzahn,
die ihre Köpfe im Winde bewegen, so, als wünschten sie dir einen "Guten Tag" Du
siehst die Farbenpracht und nickst zurück. Hörst das Summen der Bienen, die
genüsslich Nektar naschen. Ein blauer Himmel nur ab und zu ein paar
Schäfchenwolken. Du stellst dir vor, wie es wäre, auf ihnen zu liegen.
Sicherlich ganz weich, wie auf Watte und du würdest in ihr versinken. Ein
Geräusch weckt dich auf. Du steigst von deiner Traumwolke und folgst dem
Rauschen des Baches. Er begleitet dich, wie ein guter Freund. Er ist so rein und
klar, dass du Fische beobachtest, die Fange spielen und unter kleinen Steinen
verschwinden. Er birgt keine Geheimnisse. Du schaust in ihm hindurch. Du greifst
nach ihm und schöpfst dabei Wasser mit deinen Händen. Wieder und wieder. Diesmal
um deinen Durst zu stillen. Plötzlich blickt dir ein wunderschönes Spiegelbild
entgegen. Ein Mensch. Die Gesichtszüge sind gekennzeichnet von: Sanftmut, Liebe,
Ruhe und innere Zufriedenheit.
Du bist berührt, denn du hast
dich in ihm wieder gefunden.
Kind sein!
Erinnerst du dich daran.
Es gab viele Sachen, die ich gern tat.
Aber am liebsten schlug
ich das Märchenbuch auf.
Es war einmal...
Die Welt der Phantasie,
Die Welt von Gut und Böse,
und der Träume.
Der verwunschenen Prinzen, der schönen Prinzessinnen
und der bösen Hexen.
Lust und Zeit?
Komm setz dich zu mir und
lass uns einwenig blättern.
Erinnerst du dich an:
"Rotkäppchen und der Wolf"
an
"Schneewittchen und die 7 Zwerge"
7 solcher Freunde würden das Leben
wahrlich erleichtern.
an
"Rapunzel"
Mein Haar ist leider nicht so lang,
um dich heraufklettern zu lassen.
an
"Dornröschen"
Ja, Dornröschen
Hab zwar kein Schloss
stach mich auch nicht an einer Spindel
schlief auch nicht 100 Jahr
Stach mich an einer wunderschönen Rose
einer Roten
gebracht von dir "Rosenkavalier"
Ich schau auf die Uhr.
Es wird Zeit, das Märchenbuch zu schließen.
Das Buch der Phantasie oder Wirklichkeit?
Wer weiß, die Antwort auf die Frage?
Prinz ,Prinzessin? oder
zwei einfache Menschen.
Sag mir, gibt es einen
schöneren Ort auf Erden,
um über das Leben, die Liebe nachzudenken,
als auf einer Parkbank sitzend
unter einem hundertjährigen Baum.
Blauer Himmel, die Sonne lachte und es machte ihr
Spaß mit ihren Strahlen auf der Haut zu kitzeln.
Das Rauschen des Flusses vernehmen und die Fische beobachten. Ein Park, umgeben
von alten Dichtern, wenn auch in der Phantasie. In der Luft vernahm ich einen
Hauch von Poesie, von Zärtlichkeit, die zum Träumen einlud. Poesie, der Schatz
menschlicher Erkenntnisse.
Sie sprach zu mir in beflügelten Worten.
Die der Leidenschaft einen Sinn geben und soviel Glück hervorrufen. Das Leben
ist schön, wenn man es auch nicht recht durchschauen kann. Aber ihm verdanken
wir, die Suche nach uns selbst. Wie man war, ist und sein möchte. Man brauchte
keinerlei Wörter, denn man konnte die Wirklichkeit im inneren Wohlklang
lauschen. Der Ort war so wunderschön, dass er in sich ruhte und nichts an
Schönheit hinzuzufügen gab.
Nachts wäre der Fluss sicherlich von Punkten
des Lichts übersät.
So, als schwammen Sterne im Wasser und müssten,
den ertrinkenden Mond retten.
Nur der Schönste und Hellste hält sich fest, um
nicht zu fallen.
“Weißt Du warum?“
Er ist dein persönlicher Stern, der über dich wacht.
Die Sonne hat
sich nach einen aufregenden Tag
zum Schlafen niedergelegt,
zugedeckt von Schleierwolken.
Du zündest eine Kerze an
Ein Leuchten umgibt Dich.
Intensiv schaust Du in die
Flamme und erinnerst Dich an
vergangenen Tag. Die Kerze
strahlt noch heller. Heller,
weil Du einen Menschen siehst,
den Du öfter begegnen möchtest.
Du hörst seine Stimme, sein
Lachen. Stellst Dir sein Lächeln
vor, seine Gesten. Du schaust
zum Himmel. Er ist übersät von
Sternen, die das Leuchten deiner
Kerze verstärken. Hörst gesagte
Worte. Worte, die Dir so
wundervoll erschienen. Du
schließt deine Augen. Um die
Stille, die Gefühle, die
Friedlichkeit zu genießen.
Verspürst Wärme. Wärme. die die
Stille umgibt. Plötzlich ein
Lufthauch. Die Kerze beginnt zu
flackern. Ohne nachzudenken,
beschützt du die Flamme mit
deinen Händen. Verspürst keine
Schmerzen. Keine Schmerzen Weil
dir dieser Augenblick zu kostbar
erscheint, um ihn auslöschen zu
lassen.
Ein Sommertag,
wie er schöner nicht sein konnte
Plötzlich
aufkommende Schwüle, die dich umgibt
und kaum atmen lässt
Nur langsam
wird sie vertrieben von aufkommenden Wind
Er streicht dir sachte durch dein Haar,
berührt dich an deinen Armen, so als kitzelte dich jemand mit einen Grashalm. Er
krabbelt dich am Ohr und säuselt dir etwas leise zu. Du verstehst ihn nicht.
Bleibst aber trotzdem stehen. Regentropfen fallen vom Himmel. Der Himmel weint!
Du schaust empor. Sie spielen auf deinem Gesicht. Lassen sich fallen. Berühren
deine Stirn, deine Augen. Kullern von deinen Wangen. Ein warmes und angenehmes
Gefühl Du verspürst keine Nässe, keine Kälte Versuchst einige mit deinen Mund
aufzufangen. Es gelingt dir nicht. Sie spielen mit dir und es scheint dir zu
gefallen. Ihre Farben schimmern. Im Winter wären sie, ein wunderbarer
Eiskristall. Verfangen sich in deinen Haaren, und halten sich fest. Du hältst
deine Hände zum Himmel. Zum Himmel, der weint! Versuchst mit deinen Händen
einige seiner Tränen aufzufangen. Es gelingt dir. Du berührst damit dein
Gesicht. Sie zerperlen. Verspürst keine Schmerzen, wie bei geweinten Tränen.
Kein Brennen, wie Salz auf deiner Haut. Es hört auf zu Regnen Sie Sonne strahlt
schöner denn je. Versucht einige Tropfen auf deiner Haut zu erhaschen. Du kannst
es nicht verhindern. Gibst aber nicht auf. Hältst sie fest und lässt sie nicht
los. Möchtest sie verschließen und für ewig aufbewahren.
Warum ich zum Himmel schaue?
Ich könnte nie aufhören damit.
Wolken, Sonne , Mond , Sterne...zu betrachten
Erscheinungen, die mich
begeistern
faszinieren
zum Träumen
Nachdenken und zum Schreiben bringen.
Dinge so wundervoll in ihrer Entstehung,
im Dasein
und im langsamen Vergehen.
Erscheinungen wunderschön
in ihrer Farbenpracht oder
in der Verschmelzung vielerlei Farben.
Es regnet.
Die Sonne lächelt und möchte etwas von ihrer Freude
und ihren wunderbaren Farben,
den farblosen Regentropfen abgeben.
Sie überlegt nicht lange.
Und spiegelt ihre Strahlen an den Tropfen.
Ich schau hinauf.
Ein kreisförmiger Bogen entsteht weit über den Himmel gespannt. Die Farben
vermischen sich und stehen im Einklang zueinander, so ruhig, besinnlich,
friedvoll. Der Regenbogen verblasst. Seine Kräfte lassen nach. Es war ein
Augenblick. Ein Augenblick, der uns das Leben schön erscheinen lässt. Deshalb
schaue ich sooft zum Himmel
Ein Weg
gelegen in der Mitte grüner, saftiger Wiesen
Grashalme bewegen sich graziös im Wind
Versuchen Haltung zu bewahren
Du lauschst dem Rauschen des Grases
und
Dem Rascheln der Blätter
Schmetterlinge umkreisen dich
Irgendwann
Brauchen ihre Flügel Ruhe
Sie machen Rast auf einer bunten Blüte
Einer Blüte, die sie für schön und
wertvoll empfinden
Bienen summen
Vorsichtshalber weichst du ihnen aus
Entlang deines Weges
begleiten dich Hunderte von Ameisen
Ein lustiges, hektisches und arbeitsames Völkchen
Du beobachtest Eine von vielen
Und lauschst dem Gesang einer Amsel
Emsig versucht eine kleine Ameise eine für sie
viel zu große Tannennadel zu transportieren
Ein Schauspiel beginnt
Du vergisst die Zeit
Versucht es immer und immer wieder
Umsonst
Sie gibt nicht auf
Plötzlich
Bewegt sich die Nadel
Ameisen eilten hinzu
Selbstverständlich
Selbstverständlich, in der Erkenntnis:
Ich betrachte ein
Porträt.
Das Porträt einer alten Frau.
Einsam sitzt sie auf der Bank vor ihrem Haus,
die Hände gefaltet im Schoß.
Ruhig, besinnlich, nachdenklich.
Ist es ihr Wesen
ihre Sanftmut,
ihre Augen,
die mich faszinieren?
Und trotzdem traurig machen.
Ihre Augen sind geschlossen,
in heftiger Aufruhr wölbt sich ihre Seele.
Ihr Gesicht von Falten übersät zeigt Enttäuschung.
Enttäuscht von den Menschen, die sie großzog..
Die Augen,
den inneren Empfindungen zugewandt.
Geschlossen,
um die Fern- und Gegenwart zu betrachten.
Ihr Gesicht zeigt Willenskraft.
Endlos ...
schlängelst du dich zwischen zwei Ufern.
Das eine Ufer betrittst du.
Machst es fruchtbar, lebenswert für Mensch und Tier.
Das Andere meidest du.
Vielleicht aus Angst oder Respekt der weiträumigen Wüste.
Ich weiß es nicht.
Nil ...
Die Menschen lieben und verehren dich.
Dich, ihr Leben.
Dich, der zum Träumen einlädt. Der mit seiner Stille begeistert. Mit seiner
Fruchtbarkeit Nahrung schafft. Die einfachen Bauern danken es dir, mit der
Bestellung ihrer Felder. Ihre Gesichtszüge sind weich und zufrieden. Du hörst
die Kinder lachen und tollen. Glücklich erscheinen sie dir, wenn sie sich mit
deinem Wasser bespritzen. Du erfreust dich über den Fang der Fischer. Bist nicht
überheblich. Nein, still und bescheiden. Du bist so schön, bewundernswert, dass
sich die unergehende Sonne nicht mehr hinter Palmen versteckt, sondern sich in
dir spiegelt. Ihre Strahlen brechen sich auf deiner Oberfläche und es erscheint,
als seien viele Sterne vom Himmel gefallen, um sich in dir zu baden. Du beginnst
leise zu rauschen. Vielleicht wirst du von den neckischen Strahlen gekitzelt ...
Oder du bist zufrieden. Zufrieden mit dir. Zufrieden, dass Mensch und Tier
schlafen. Ruhe zieht ein. Nil ... Du warst Vergangenheit für das Land der
ehemaligen Pharaonen. Bist Zukunft, Gegenwart. Leben für das „Land der schwarzen
Erde“
Hunderte von Kilometern trennen
dich von der Heimat.
Sonne, Meer sind deine Begleiter - deine Freunde.
Wenn auch nur, für eine gewisse Zeit.
Gefühle durchströmen deinen Körper.
Gefühle aus: Freude, Ruhe aber auch Traurigkeit. Traurigkeit....,die nur du
verstehst. Du möchtest ihr nicht entfliehen ,sondern schließt sie ein.... In
deine Gedankenwelt ,dein Herz. Die Sonne kitzelt dich. So heftig, dass ihre
Strahlen auf deinem Gesicht brennen. Zaghaft öffnest du deine Augen und schaust
zum Himmel empor. Offen, nicht versteckt hinter Wolken ,lächelt sie dich an
....die Sonne. Dein Blick wird unterbrochen ,durch Vorüberfliegende Möwen. Sie
umkreisen dich und die Fischerboote auf dem weiten Meer. Du hörst, das Rauschen
der Wellen. Deine Hände greifen nach den weißen Sand. Langsam lässt du ihn über
deine Arme rieseln. Er klebt etwas auf deiner verschwitzten Haut. Ein
eigenartiges, aber kein unangenehmes Gefühl. Du spürst den Wind.... Wie er
deinen Nacken streichelt und frech dein Haar zerzaust. Er spielt mit dir. Mit
dir...,dem Sand und dem Meer. Ihm zu entweichen, tauchst du ab, ins klare Meer.
Der „unterirdischen Welt“ voller Leben und Farbenpracht. Schwärme von Fischen
umkreisen dich. Die Vielfalt ihrer Farben spiegelt sich an der Oberfläche des
Wassers. Eine Welt......“Der Wunder und Faszination“. Möchtest gern einen
kleinen Bewohner greifen. Ihm ganz nahe sein. Nur für einen Augenblick seine
natürliche Schönheit betrachten. Ihn fühlen, ihn beschützen mit deinen Händen.
Ihn...., wie den Moment der Schönheit ,der Ruhe ,des Friedens unterbrochen
von...., Augenblicken der innerlichen Erregung und Traurigkeit.